FELDZUG

Strategie, Kommunikation, Kampagnengestaltung
und Analyse für Nonkonformisten 

Der Feldzug Blog versteht sich als kritisch-konstruktive Plattform, über die wir Kommunikation, Politmarketing, Strategien und Taktiken rechter, konservativer und nonkonformer Zusammenhänge analysieren. Meist entsteht der höchste Erkenntnisgewinn durch die kritische Brille. Doch trotz aller Widrigkeiten, die die AfD-Bundespartei gerade durchläuft, gibt es auch Hoffnungslichter, die vor allem in der Jugendorganisation der Jungen Alternative (JA) aufscheinen.

Nach der Hochwasserkatastrophe im Südwesten der Bundesrepublik werden die Karten für diesen Wahlkampf neu gemischt. Es ist ein Ereignis was örtliche Präsenz bei gleichzeitiger kommunikativer Sensibilität erfordert. Die Grünen wittern den Game Changer für ihre Kampagne und die CDU muss irgendwie ein adäquates Krisenmanagement mit ihrem Kanzlerkandidaten und Ministerpräsidenten von NRW leisten. Was kann die AfD in dieser Situation tun? Wie könnte eine authentische Kommunikation aussehen?

Nach welchen Kriterien werden Strategien zur Wählermobilisierung entworfen? Welche Fragen stellen sich im Rahmen der eigenen Parteipositionierung und Zielgruppenansprache? Wir analysieren die beiden Modelle der „Jagd- und Mobilisierungsstrategie“ und wollen eine Debatte anregen, welcher Ansatz sich für die AfD am besten eignet. 

Der neue Artikel unserer Serie „Wahlkampfschnipsel“ beschäftigt sich mit sich einmal mehr mit der Macht der Stimmungen und ihre die Limitierungen echter Wandelpotentiale. Warum drücken sich gesellschaftliche Stimmungen nur selten auch in demoskopischen Ergebnissen aus? Wir analysieren es anhand des aktuellen Umfragenabsturzes der Grünen und der mangelnden Durchschlagskraft der AfD trotz konservativer und rechter Sehnsüchte in der Bevölkerung. Zusätzlich gehen wir nochmals auf den Start Wahlkampagne der AfD ein und schauen uns praktische Möglichkeiten und Maßnahmen an, die jetzt getroffen werden müssen um die Kampagne in Schwung zu bringen. 

Die Wahlen in Sachsen-Anhalt haben gezeigt: Die AfD ist in Ostdeutschland bereits etablierte und gefestigte Protest- und Oppositionspartei und befindet sich auf dem Weg zur Volkspartei des Ostens. Für den Anspruch als politisch gestaltende Kraft braucht es jetzt jedoch die richtigen Schlüsse aus dem Wahlergebnis und die richtigen strategischen Debatten. Wir wollen mit unserer Wahlanalyse einen ersten Impuls geben.

Am 06. Juni wählen die Bürger in Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Die AfD hat reale Chancen als stärkste Kraft vor der CDU in das Magdeburger Parlament einzuziehen. Wir haben uns die Kampagne, die Strategien und die Werbemittel des Landesverbandes genauer angeschaut. 

Ästhetischer, professioneller, cleaner und moderner. Aber auch harmloser, defensiver und entwaffnender – Das sind die Eindrücke, die man von der diesjährigen AfD- Bundestagswahlkampagne gewinnen kann. Wir haben uns mit den zentralen visuellen und sprachlichen Kampagnenbausteinen auseinandergesetzt und geben einen Überblick über Werbewirkungen, Framing, Narrationen und Bildsprache. Wir schauen auf die Potentiale, thematisieren kritisches und verknüpfen dies mit praktischen Handlungsoptionen.

Die Serie „Wahlkampfschnipsel“ beobachtet und analysiert einmal pro Woche die neuesten Entwicklungen im Superwahljahr 2021 und seziert Chancen und Potentiale für die konservativ-patriotischen Kräfte in einem bedeutenden Jahr, welches die komplette politische Architektur der Bundesrepublik umkehren könnte. Diese Woche schauen wir auf die Entscheidung zum AfD Spitzenduo, schauen auf das Phänomen der FDP und gehen auf die Chancen für die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am kommenden Sonntag ein. 

Das Gefühl der Welt ist auch in der politischen Kampagnenführung von einschneidner Bedeutung. Programme allein gewinnen keine Wahlen. In einem politischen Markt der ein stetig wachsendes Angebot schafft ist es wichtig neben dem eigenen Programm auch eine große Metaerzählung aufzubauen, die Identifikation und Halt schafft. Wie kann dies unter vor allem der AfD gelingen?

Die Serie „Wahlkampfschnipsel“ beobachtet und analysiert einmal pro Woche die neuesten Entwicklungen im Superwahljahr 2021 und seziert Chancen und Potentiale für die konservativ-patriotischen Kräfte in einem bedeutenden Jahr, welches die komplette politische Architektur der Bundesrepublik umkehren könnte. Wir schauen auf Strategien der anderen Parteien, identifizieren Schwächen und Stärken und schauen auf die strategischen Möglichkeiten, die sich insbesondere für die AfD ergeben.

Nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist sowohl innerhalb und außerhalb der AfD eine lebhafte Debatte über die kommende Zielgruppenfokussierung im Superwahljahr 2021 entbrannt. Insbesondere um die Deutungen der Nichtwähler findet ein lebhafter Debattenaustausch statt. Wir haben uns einige Studien angeschaut und gehen in die Historie vergangener Kampagnen die erfolgreich Nichtwähler mobilisieren konnten. 

Nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist vor der Bundestagswahl und vier weiteren wichtigen Landtagswahlen. Den zahlreichen internen Analysen müssen nun auch praktische Vorbereitungen folgen. Was vielen Aufarbeitungen der Wahlergebnisse noch fehlt sind die richtigen Erkenntniswerkzeuge, die in der konkreten Kampagnenmodellierung für die kommenden Monate griffbereit sein müssen.

Wir haben uns die Digitalkampagnen der beiden AfD Landesverbände in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg genauer angeschaut und Kritik und Positives zusammengefasst, um Fehler für das Superwahljahr 2021 abzustellen und Gelungenes auszubauen und zu professionalisieren. 

Nach der großen Löschwelle der großen Big Tech Plattformen stehen viele Akteure vor der Frage, wie die eigene Öffentlichkeitsarbeit in Zukunft ausgestaltet werden kann. Auch der größte Player im nonkonformen, konservativen und patriotischen Milieu in Form der AfD muss sich neue Gegenstrategien überlegen, wenn über die Mainstreamkanäle ein Kartell des Schweigens gelegt ist. Wir skizzieren eine mögliche Gegenstrategie, die als Impuls für weiterführende Überlegungen dienen soll.

Wie organisiert sich die republikanische Partei in der Post Trump Ära? Was geschieht mit den 74 Millionen Wählern, die im vergangenen November Donald Trump gewählt haben und damit auch der GOP ein historisches Ergebnis bescherten? Und welche Lehren können aus Parteineugründungen und ihren Erfolgsaussichten für Europa gezogen werden?

Mit einem Verlust von knapp 8% innerhalb von 2 Jahren in den Umfragewerten steht die AfD vor der kommunikationsstrategischen Frage, warum sie die beiden Themen „Klima“ und „Corona“ weder programmatisch noch mobilisierend für sich nutzen konnte. Wir haben ein paar mögliche Ursachen analysiert und zusammengefasst.

Was tun gegen die angekündigte Beobachtung des Verfassungsschutzes gegenüber der AfD? Wird es einen großen Wähler- und Mitgliederexodus geben? Oder findet die Partei einen souveränen Umgang, der auch die inhaltlichen und weltanschaulichen Dimensionen dieser Beobachtung berücksichtigt? Wir geben einen kleinen Überblick

Der Erfolg der AfD lässt sich vor allem durch das Aufbrechen eines lange gärenden Protests in der bundesrepublikanischen Gesellschaft erklären, welcher mit der Partei einen exklusiven Repräsentanten gefunden hat. Die Partei lebt von ihrem Agenda Setting und weniger durch charismatische Persönlichkeiten. Dennoch braucht es zu einer mittelfristigen Etablierung und Verstetigung des eigenen Wählerpotentials auch Charaktere, die als Identifikationsfläche für die Wähler und als authentische Vorbilder dienen können.

Jeder Akteur im parteipolitischen Spektrum, der konkrete Machtansprüche verfolgt, muss sich früher oder später auch mit Optionen, Varianten und Einsatzmöglichkeiten der Macht auseinandersetzen. Politisches Engagement versucht stets, die Machtbasis zu erweitern und seinen Einfluss auf die Zentren und Institutionen der Macht zu erhöhen. Auch die AfD beschäftigt sich zunehmend mit der Machtfrage und ihren Bedingungen.

Trotz der Niederlage hat Donald Trump unglaubliche Zugewinne in der Wählerschaft zu verzeichnen und dies trotz einer vier Jahre lange währenden Kampagne gegen seine Person und Politik. Wer sind seine Wähler und wie sah seine Wahlkampfstrategie aus? 

2021 wird mal wieder zu einem Superwahljahr werden. Neben sechs Landtagswahlen steht im Herbst auch die Bundestagswahl an. Nachdem die Partei im letzten Jahr auch erfolgreiche Wiedereinzüge in Thüringen, Sachsen und Brandenburg feiern konnte, wird 2021 die Generalprobe werden, inwieweit sich die Partei in den Parlamenten festsetzen und wie stark sie ihre Wähler im bundesdeutschen Überblick binden kann.

Sechs Landtagswahlen und eine Bundestagswahl. Das Jahr 2021 wird wieder ein klassisches Superwahljahr, in dem sich für die AfD entscheidet, ob sie an die großen Erfolge der Jahre 2016 und 2017 anknüpfen und einen starken Wiedereinzug in zahlreiche ost- und westdeutsche Landesparlamente erreichen kann.

Zwei entscheidende Pole prägen in den letzten Jahren die politischen und gesellschaftlichen Debatten in der westlichen Welt. Auf der einen Seite das rechte/patriotische Lager mit einer grundsätzlichen Globalisierungskritik und der Präferenz für den Nationalstaat und auf der anderen Seite das linke/progressive Lager mit der Ideenwelt der Emanzipation, Gleichstellung und dem Primat von übernationalen Institutionen. Dazwischen formiert sich die demoskopisch überwältigende „Mitte“, die meist immer genau dorthin kippt, wo die Antennen des jeweiligen politischen Randes eine stärkere Anziehungskraft und Signalwirkung ausüben.